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Ärger auf dem Kiez - BARRACUDA-Boxer wechseln ins Profilager PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Mittwoch, 13. August 2008
Image Wie am heutigen Mittwoch bekannt wurde, haben eine noch nicht zu beziffernde Anzahl junger Boxsportler und Boxsportlerinnen des Box-Clubs BARRACUDA in das Profi-Lager gewechselt. Mindestens zwei sind bereits langfristig bei dem Kölner Promoter-Duo „Highroller“ und „Tank“ unter Vertrag genommen worden und werden am 22. August im Hamburger Club „Übel & Gefährlich“ auf St. Pauli bei der „Night of the Raging Bulls“, kurz NOTRB, ihr Profi-Debüt geben. „Wir sind das ewige Gandhi-Getue unseres Abteilungsleiters reichlich satt.“, begründet der Hamburger Lokalmatador Martin „Bonfire“ Athenstädt seine Trennung vom olympischen Boxsport. „Wir gehen jetzt den Weg des Muhamad Ali, die Dalai Lama Floskeln sind uns mehr als über“, so der 33-jährige Modellathlet weiter. „Menschen kommen, Menschen gehen. Wir sind ein olympischer Box-Club. Für den Profisport sind wir die falsche Adresse“, kommentiert BARRACUDA-Abteilungsleiter André Wiechens nüchtern die Situation, „Eine Veranstaltung, auf der beim Debüt bereits Sportler um eine Weltmeisterschaft kämpfen, erscheint mir zudem auch nicht sonderlich seriös“.
Szenekenner sehen in dem Weggang vieler Sportler eine zwangsläufige Entwicklung nach dem kometenhaften Aufstieg des FC St. Pauli Sprösslings Box-Club BARRACUDA, der sich nach der Gründung am 10. April 2007 aktuell bereits über rund 60 Mitglieder freuen konnte. Zum ersten Debakel mit den Kölner Promotern kam es bereits im Februar dieses Jahres, als das NOTRB-Team die erste BARRACUDA-Veranstaltung „Faustnacht 2008“ stark kritisierte und öffentlich als ‚intellektuellen Mist‘ beschimpfte.

Weitere Informationen im Internet unter http://www.notrb.biz
Letzte Aktualisierung ( Freitag, 20. März 2009 )
 
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